Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft, wir wollen sie schützen und fördern,
in allen Bereichen unserer Stadt und des täglichen Lebens. Dafür haben wir die stadt-
teilorientierte Sozialarbeit auf- und ausgebaut. Es sind 11 Familienzentren in Velbert,
Langenberg und Neviges entstanden. Das sind Beratungs- und Betreuungsstätten,
die vor allem von Eltern zur Beratung und Unterstützung aufgesucht werden. Unsere
Familienzentren sollen die Erziehungskompetenz der Eltern stärken sowie die Ver-
einbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Sie bieten frühe Beratung, Information
und Hilfe in allen Lebensphasen.

In der Stadtteilsozialarbeit stehen das einzelne Kind und seine Probleme im Fokus; sie
schaut auf die Ausstattung des ganzen Wohnquartiers. Sie orientiert sich an den Be-
dürfnissen und Interessen der Bewohner und Bewohnerinnen. Stadtteilsozialarbeit fördert
Nachbarschaftskontakte, Selbsthilfeaktivitäten, soziale Beziehungsnetze und initiiert
Modellprojekte.

Sie stellt einen wesentlichen Baustein zur Verbesserung der Lebensbedingungen im
Stadtteil dar.

Dabei ist es uns wichtig, für Vielfalt im sozialen Bereich zu sorgen. Dies heißt, dass
stets für eine Aufgabenverteilung zwischen Stadt und freien sozialen Verbänden wie
SKFM, AWO, Diakonie usw. Sorge getragen werden sollte. „Vom Kind bis zum Greis“
in allen Lebensabschnitten – allen unterschiedlichen Bedürfnissen wollen wir durch
familienfreundliche und seniorengerechte Infrastrukturen eine nachhaltige Zukunfts-
sicherung bieten. Dies soll in den schon bestehenden wohnortnahen Stadtteil- und
Familienzentren geschehen, damit die Menschen Ansprechpartner vor Ort haben.

Über 100 Nationalitäten leben in Velbert. Die CDU geht vorurteilsfrei auf alle zu und
lädt dazu ein, sich z.B. in Vereinen etc. einzubringen. Kein Mensch in Velbert darf und
soll alleine bleiben, wenn er es nicht ausdrücklich wünscht.


Das haben wir erreicht

  1. Durch konkrete nützliche Verbesserungen nimmt die stadtteilorientierte Sozialarbeit positiven Einfluss auf die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.

  2. Wir haben für einen nachfragegerechten Ausbau der Kita-Plätze sowie der U-3-Betreuung gesorgt. Die Stadt konnte bisher den Bedarf der Familien erfüllen.

  3. Wir haben Familienzentren in vielen Stadtteilen geschaffen.

  4. Wir unterstützen die frühe Sprachförderung von Kindern in den Kindertageseinrichtungen.

  5. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass im Klinikum Niederberg die Möglichkeit zur Nutzung eines Gebetsraumes für die Ditib – Türkisch-Islamische Gemeinde zu
    Velbert e.V. geschaffen wurde.

  6. Das Projekt der vier Partnerstädte Châtellerault, Corby, Igoumenitsa und Velbert 
    „Einheit in der Vielfalt – soziale Inklusion ein europäisches Thema“, welches im
    November 2013 mit einer Städtekonferenz startete, hat zum Ziel, die Zusam-
    menarbeit vor allem im Jugendaustausch zu intensivieren. Darüber hinaus führen
    wir eine Städtefreundschaft mit den Städten Hacibektas in der Türkei und
    Podujewo in Serbien.

Wir wollen

  1. Wir wollen uns für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark machen. Das
    bedeutet für uns weiterhin eine Optimierung der Betreuungsmöglichkeiten.

  2. Wir, als CDU Velbert, unterstützen das vielfältige Angebot familiärer Hilfen im
    Bereich der Erziehung und Bildung. Die Betreuung von Familien soll anstelle
    kostenintensiver stationärer Maßnahmen möglichst vor Ort stattfinden.
    Bei allen Maßnahmen steht für uns die optimale Betreuung der betroffenen
    Familien und Kinder/Jugendlichen im Vordergrund.

  3. Integration ist keine Einbahnstraße, sie geht uns alle an. Wir arbeiten an einer
    gesellschaftlichen Teilhabe für alle.

  4. Wir wollen die große Trägervielfalt in unserer Heimatstadt bewahren. Die
    Familienzentren in den einzelnen Kindertagesstätten, die Stadtteilbüros in den
    Stadtbezirken und auch die einzelnen Ämter im Rathaus sind Anlaufstellen für
    Ratsuchende.

  5. Wir wollen die Sorgen und Nöte unserer älteren Bürgerinnen und Bürger stärker
    in den Blick nehmen. Dabei spielen Begriffe wie Altersarmut und Einsamkeit
    eine wichtige Rolle.

  6. Die CDU will die Hilfe zur Selbsthilfe und die Stützung kleinerer Gemeinschaften
    fördern.

  7. Wir stehen hinter der sozialräumlichen Unterstützung, damit die Integration
    anderer Kulturen gelingt, Vorurteile abgebaut und der Weg zur inklusiven
    Gesellschaft von allen beschritten werden kann.

  8. Wir möchten Seniorinnen und Senioren mit guten Ideen für die Politik gewinnen
    und setzten uns daher für Konzepte ein, die engagierte Bürger in Meinungs-
    bildungs- und Gestaltungsprozesse einbeziehen.

    Es wird auch in Zukunft unsere vordringliche Aufgabe sein, Mauern in den Köpfen
    zu überwinden auf dem Weg zu einer vorurteilsfreien Gesellschaft.