Einstimmig wurde Stefan Ludwig am vergangenen Mittwoch für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden des CDU Ortsverbandes Neviges gewählt. Auch bei den übrigen Wahlen zum Vorstand setzten die Christdemokraten auf das bewährte Team:

Marlies Ammann bleibt stellvertretende Vorsitzende, Thomas Greco wird neuer Geschäftsführer und Alexandra Gräber kümmert sich zukünftig um die Finanzen.

Stefan Ludwig blickte in seiner Rede auf die auf die zahlreichen Aktionen vor Ort zurück und bedankte sich bei allen Mitgliedern für die in zahllosen Sitzungen und Veranstaltungen eingebrachte Freizeit. Sorge machen ihm die sinkenden Mitgliederzahlen. „Unsere Demokratie braucht Parteien, die, zumindest ansatzweise, das ganze Spektrum der Bevölkerung versammeln.“  Für Neviges sieht er den Erhalt der drei Grundschulstandorte, aber auch eine weiterführende Schule als unverzichtbare Bestandteile des Stadtgebietes.

„Inhaltlich steht die CDU-Fraktion mit Bürgermeister Dirk Lukrafka weiter vor großen Aufgaben, die gelöst werden müssen“, ergänzt Manfred Bolz. Dazu gehöre die Schullandschaft in Velbert und Neviges, das Schloss mit seinem Umfeld und auch die Aufstellung des Haushaltes 2017.

Für Martin Sträßer, CDU-Landtagskandidat für Velbert, war der Auftritt beim CDU-Ortsverband Neviges quasi ein Heimspiel. Denn bevor er politisch in Wülfrath „durchstartete“, war er viele Jahre in der CDU in Neviges und Velbert aktiv. Unter anderem war er Stadtverbandsvorsitzender und Ratsmitglied. So traf er an diesem Abend auf zahlreiche politische Weggefährten, freute sich aber auch über neue Gesichter. „Auf den Wahlkampf in Neviges freue ich mich deshalb ganz besonders. NRW braucht dringend den Wechsel. Die Schlussbilanz der Regierung Kraft ist eine "Schlusslicht-Bilanz". NRW hängt weit hinter anderen Bundesländern. Das spüren auch unsere Städte - etwa bei der unzureichenden Finanzausstattung. Unser Land kann mehr. Wir brauchen den Vorwärtsgang für NRW.“

René Hofmann, seit August Chef des CDU-Stadtverbandes, ist überzeugt, dass die CDU die besten Voraussetzungen hat, um die Landtagswahl in NRW und die Bundestagswahl zu gewinnen. „Offenheit und das Gespräch mit den Menschen suchen – das sind unsere Stärken. Daran müssen wir weiter arbeiten“.  Oft seien es gerade die kleineren Themen, die Menschen bewegen und für diese müsse man ein offenes Ohr haben“.

Als Beisitzer komplettieren den Vorstand Torsten Blach, Tobias Horn, Hans-Werner Mundt,  Adolf Polte, Sascha Römer, Manfred Schröder, Petra Todisco, Emil Weise und Friedemann Winter.